Es gibt gemeinsame Probleme in den Vereinbarungen, die mit identischem Inhalt in allen Tarifverträgen in Kraft treten. Darüber hinaus sieht die branchenspezifische Vereinbarung nur Änderungen des Tarifvertrags für eine bestimmte Branche vor. Hier werden gemeinsame Fragen erläutert, die in allen Abkommen enthalten sind. Vertragsänderungen für die verschiedenen Branchen werden in branchenspezifischen Dokumenten erläutert. Gesetzliche Feiertage in Österreich sind freie Tage, und alle Arbeitnehmer sind frei von der Arbeit, während sie weiterhin bezahlt werden. Tarifverträge für die einzelnen Sektoren können den 24. und 31. Dezember als Feiertage definieren. Weitere Feiertage sind Karfreitag für Mitglieder der lutherischen, reformierten und altkatholischen Kirche und der Tag des Sühnopfers (Yom Kippur) für Mitarbeiter der Israelitischen Religionsgemeinschaft.

Arbeitnehmer können Anspruch auf zusätzliche Lohnbestandteile in Form von Zuschlägen oder Zulagen haben. Ein Beispiel für Zuschläge sind diejenigen, die für die Arbeit unter bestimmten Bedingungen bezahlt werden müssen: Überstunden und Zusätzliche Stunden, Arbeit an Sonn- und Feiertagen und im Einzelhandel während der verlängerten Öffnungszeiten. Einige sind gesetzlich festgelegt, andere nur in Tarifverträgen. Die Zulagen werden in der Regel in Tarifverträgen und nicht in irgendwelchen Rechtsvorschriften festgelegt; Beispiele sind: Arbeitnehmer erhalten für jede geleistete Überstunden einen Lohnzuschlag von mindestens 50 %. Arbeitnehmer, die sich auf eine Ausgleichszeit anstelle eines Zuschlags einigen, haben Anspruch auf 1,5 Stunden statt einer Stunde Überstunden. In vielen Tarifverträgen sind zudem höhere Zuschläge für die Nacht-, Feiertags- und Sonnzeit vorgesehen. Grundlage für die Berechnung der Zuschläge ist in der Regel der normale Stundenlohn (einige Tarifverträge haben auch hier günstigere Regelungen). Tarifverträge enthalten viele Arbeitnehmerrechte, die nicht gesetzlich oder nicht im Detail festgelegt sind, darunter: In Unternehmen muss ein Selbstanzeigeverfahren für Grippeausfälle vereinbart werden, die nicht länger als 3 Tage dauern. Die Parteien können sich nicht darauf einigen, dass ein ärztliches Attest immer als Mangelnachweis vorgelegt werden sollte. Die Vereinbarung sollte schriftlich erfolgen.

Sonderzahlungen sind nicht gesetzlich festgelegt, sondern meist tarifvertraglich festgelegt. Typische Sonderzahlungen sind Jahresurlaubsgeld und Weihnachtsgeld, die auch als 13. und 14. Monatsgehälter bezeichnet werden, oder Jahresurlaubsbonus und Weihnachtsgeld. Jahresurlaubsgeld und Weihnachtsgeld, die in der Regel im Sommer und Winter ausgezahlt werden, belaufen sich jeweils auf etwa einen Monatslohn oder ein Monatsgehalt. Arbeitszeit ist der Zeitraum vom Beginn bis zum Ende der Arbeit, ohne Ruhezeiten während der Arbeit zu zählen. Die Reisezeit zur oder von der Arbeit wird im Allgemeinen nicht als Arbeitszeit betrachtet. In dieser Hinsicht sehen einige Tarifverträge jedoch Regeln vor, die für die Arbeitnehmer vorteilhafter sind. Viele Tarifverträge enthalten Regelungen für die Vorförderung (Vorrückung) und die Neuklassifizierung (Umreihung) innerhalb von Lohnsystemen. Wichtige Überlegungen sind dabei die Beschäftigungszeit oder ein Arbeitswechsel.

Die Beförderung bezieht sich auf eine Erhöhung des im Tarifvertrag festgelegten Mindestlohns oder Mindestlohns innerhalb einer Beschäftigungskategorie; Dies tritt in der Regel nach einem bestimmten Zeitraum auf (z. B.